Ursache des Problems eines nach wie vor hohen Kraftstoffverbrauchs und hoher Schadstoffemissionen bei heutigen Verbrennungsmotoren  ist eine ineffizient ablaufende Verbrennung.

Bei herkömmlichen Zündsystemen wie der klassischen Funkenzündung durch Zündkerzen entsteht zunächst eine „unproduktive“ Verbrennungsphase. In dieser Phase benötigt der Motor für weniger als 10% der Leistung rund 60 Prozent des Treibstoffs und es entstehen ca. 80 Prozent der Schadstoffe.

Die  MWI -Technologie überspringt diese Phase weitestgehend. Der Schlüssel hierfür liegt im Einsatz eines effizienteren Zündsystems (Mikrowellenenergie), das nicht nur punktuell wie bei der Zündkerzenzündung, sondern flächendeckend zündet.

Umsetzung im Motor

Die MWI-Technologie erfordert keine neue Motorarchitektur. Das bestehende Zündkonzept kann durch die Mikrowellenzündung einfach ersetzt werden. Dies gilt für alle Verbrennungsmotoren.

Ein Netzteil (1) mit Energiespeicher wird von der Autobatterie versorgt und speist die Mikr

owellenquelle (2). Diese erzeugt gepulste Mikrowellenstrahlung, welche über Mikrowellenleitungen (3) zum Verbrennungsraum (7) des Motors gelenkt werden. Der Verbrennungsraum wird mit einem Mikrowellenfenster (6) nach außen abgedichtet. Die eingeleiteten Mikrowellenstrahlen treffen im Verbrennungsraum auf die vorhandenen Treibstoffmoleküle und heizen diese bis zur Eigenzündtemperatur auf. Die eigentliche Zündung erfolg

t mit einem finalen Zündimpuls. In das Zündsystem zurückreflektierte Mikrowellenstrahlung wird mit Hilfe des Mikrowellenzirkulators (4) zum passiven Verbraucher (5) umgeleitet, um die Mikrowellenquelle vor Zerstörung zu schützen.

Bildnachweis: Video: Fotolia/Urheber: Yucel Yilmaz / Diagramme:MWI AG